G32 seinCNC-ProgrammierungEin einzelner Befehl zum Gewindeschneiden.
Befehlsformat: G32 X(U)__ Z(W)__ F__ ;
Dabei gilt:
– X (U), Z (W): Koordinatenwerte des Endpunkts der Gewindeschneidbearbeitung.
– F: Steigung des Gewindes.
Bei der Verwendung des G32-Befehls zum Gewindeschneiden muss das Werkzeug nach Abschluss des Gewindeschneidvorgangs schnell zum Startpunkt des Gewindes zurückfahren, bevor der nächste Schneidvorgang durchgeführt wird. Daher ist die Programmierung mit dem G32-Befehl relativ aufwendig und wird in der Regel für einfache Gewindebearbeitungen oder in Fällen mit hohen Anforderungen an die Gewindegenauigkeit eingesetzt.

Im Folgenden finden Sie ein einfaches Beispielprogramm zur Gewindebearbeitung mit dem Befehl G32:
O0001;
G98; (Vorschub pro Sekunde)
M03 S400; (Spindel dreht sich im Vorwärtslauf, Drehzahl 400 U/min)
T0101; M08 (Werkzeug Nr. 1 auswählen, Kühlmittel einschalten)
G00 X40,0 Z3,0; (Schnellpositionierung zum Startpunkt)
Befehl G32, Z-Achse auf die Position -30,0, Gewinde schneiden, Vorschubgeschwindigkeit 3,0 mm pro Umdrehung, bis zum Endpunkt schneiden, Steigung 3,0 mm.
G00 X42,0; (Schnellrückzug)
Z3.0; (Schneller Rücklauf zum Startpunkt)
X28,5; (Zustellung)
G32 Z-30,0 F3; (erneutes Gewindeschneiden)
G00 X42,0; (Schnellrückzug)
Z3.0; (Schneller Rücklauf zum Startpunkt)
…… (Wiederholte Zerspanungsvorgänge, bis die Gewindemaße den Anforderungen entsprechen)
G00 X80,0 Z200,0; (Werkzeug in die Sicherheitsposition zurückfahren)
M30; (Programmende)

Beachten Sie bitte, dass das Programm in der Praxis entsprechend der jeweiligen Maschine und den konkreten Bearbeitungsanforderungen angepasst und optimiert wird.
Die Kombinationszyklenbefehle für das Gewindeschneiden in der CNC-Programmierung zählen wohl zu den wichtigstenG76 , Da sich das Befehlsformat und die Bedeutung der einzelnen Parameter je nach CNC-Steuerung höchstwahrscheinlich geringfügig unterscheiden können, werden im Folgenden ein gängiges Format sowie Erläuterungen zu den Parametern aufgeführt.
G76 P(m)(r)(α) Q(Δdmin) R(d);
Die einzelnen Parameter haben folgende Bedeutung:
– m: Anzahl der Wiederholungen bei der Feinarbeit (1–99);
– r: Wert für die Gewindefasen, dessen Einstellbereich zwischen 0,0l und 9,9l liegt (wobei l hier die Gewindesteigung bezeichnet), die Einheit beträgt 0,1l und wird durch eine zweistellige Ganzzahl zwischen 00 und 99 angegeben; Dieser Wert gibt zudem die Gewindeauslauflänge von 00 bis 99 an, d. h. die Auslauflänge bei einem 45°-Endwinkel. Damit lässt sich eine Gewindebearbeitung ohne Rückzugskerbe realisieren. Bei Vorhandensein einer Rückzugskerbe beträgt die Auslauflänge 00 (Einheit: 0,1 × l, wobei l die Gewindesteigung ist).
-Alpha ist der Winkel zwischen zwei benachbarten Zahnflanken; dieser Winkel entspricht dem Schneidwinkel und kann aus den folgenden sechs Werten ausgewählt werden: 80°, 60°, 55°, 30°, 29° und 0°. Der Winkel ist als zweistellige ganze Zahl anzugeben.
– Δdmin: Mindestabtrag beim Grobdrehen von Gewinden (Radiuswert);
– d: Schnitttiefe beim Feindrehen von Gewinden (vorzeichenlos, Radiuswert);
– x: Absolute x-Koordinate des Gewindeendpunkts;
– u: Differenz zwischen den absoluten x-Koordinaten des End- und des Startpunkts des Gewindes;
– z: Absolutkoordinate der Z-Achse am Endpunkt des Gewindes;
– w: Differenz zwischen den absoluten Koordinaten des Endpunkts und des Startpunkts der Gewindespur auf der z-Achse;
– i: Gewindekonizität; dies ist die Differenz (ausgedrückt als Radiuswert) zwischen den absoluten x-Koordinaten des Gewindeanfangs und des Gewindeendes. Ist i gleich 0, handelt es sich um ein zylindrisches Gewinde.
k ist die Gewindehöhe; dabei handelt es sich um einen vorzeichenlosen Radiuswert. Die Eingabe in Dezimalform wird nicht unterstützt; stattdessen muss die Programmierung in der kleinsten Einstelleinheit erfolgen.
– Δd: Tiefe des ersten Gewindeschneidvorgangs (Radiuswert, vorzeichenlos);
– l: Gewindesteigung;
– f: Gewindesteigung.
Die G76-Anweisung weist wesentliche Vorteile auf: Zum einen ist sie relativ einfach in der Anwendung, zum anderen ermöglicht sie eine hohe Programmierleistung. Sie nutzt eine schräge Zustellung, wodurch die Standzeit des Werkzeugs effektiv verlängert wird. Diese Methode eignet sich für das Gewindeschneiden mit großer Steigung, in der Regel bei einer Steigung p ≥ 2,5.
Im Folgenden finden Sie ein Beispielprogramm zur Bearbeitung eines Außengewindes mit dem Befehl G76. Es wird davon ausgegangen, dass ein Außengewinde der Größe M40×2 bearbeitet werden soll, Die Gewindelänge beträgt 30 mm: # Programmiertipps teilen ## Die italienische Ministerpräsidentin Meloni trifft in Peking ein #.
O0001;
S400, T0101: Die Spindel läuft im Vorwärtslauf, die Kühlmittelzufuhr ist eingeschaltet, die Drehzahl ist auf 400 Umdrehungen pro Minute eingestellt; gleichzeitig werden das Werkzeug Nr. 1 und der Werkzeugausgleich Nr. 1 aufgerufen.
G00 X42; (Schnellpositionierung auf X42)
Z5; (Z-Achse auf 5 mm positionieren)
G76 Q300 R0; (Einstellung der Gewindebearbeitungsparameter)
Der Befehl lautet G76, wobei die Endkoordinate der X-Achse 39,2 beträgt, die Endkoordinate der Z-Achse bei -30 liegt, die Zahnhöhe 2 mm beträgt, die erste Schnitttiefe 0,5 mm beträgt, die Steigung 2 mm beträgt und der Befehl wie folgt lautet: G76 X39,2 Z-30 P1300 Q400 F2.
G00 X80; (Werkzeug zurückziehen)
Z200; (Werkzeugrückzug)
M05; (Spindelstopp)
M08-Schneidflüssigkeit – Ende
M30; (Programmende)
Bei der eigentlichen Programmierung müssen die entsprechenden Parameter entsprechend dem jeweiligen CNC-System, den Gewindespezifikationen und den Bearbeitungsanforderungen eingestellt werden. Da es bei verschiedenen CNC-Systemen möglicherweise spezielle Vorschriften oder Einschränkungen gibt, sollte vor der Verwendung des Befehls G76 unbedingt das Programmierhandbuch des jeweiligen CNC-Systems sorgfältig gelesen werden, um eine korrekte Programmierung und Bedienung sicherzustellen.
Die CNC-Programmbefehle G76 und G32 unterscheiden sich im Wesentlichen wie folgt:
1. Im Allgemeinen wird bei der Zustellart G32 eine gerade Zustellung angewendet, bei der beide Schneidkanten gleichzeitig im Einsatz sind; bei der Zustellart G76 hingegen wird eine schräge Zustellung angewendet, bei der nur eine Schneidkante zum Einsatz kommt.
2. Was den Programmieraufwand angeht, ist der G32-Befehl relativ einfach; allerdings muss das Programm für mehrere Züge manuell geschrieben werden, was ziemlich mühsam und umständlich ist. Beim G76-Befehl hingegen müssen die entsprechenden Parameter im Programm nur einmal festgelegt werden, woraufhin der Gewindeschneidvorgang automatisch abläuft, was die Programmierung wesentlich übersichtlicher und einfacher macht.
3. Was die Belastung und die Standzeit des Schneidwerkzeugs angeht, so werden bei G32 beide Schneidkanten gleichzeitig zum Zerspanen eingesetzt, wodurch relativ große Schnittkräfte entstehen, was wiederum zu einem schnelleren Verschleiß des Schneidwerkzeugs führt; Bei G76 hingegen arbeitet nur eine Schneide, wodurch die Belastung des Werkzeugs geringer ist, was sich positiv auf die Verlängerung der Lebensdauer des Werkzeugs auswirkt.
4. Was die Bearbeitungsgenauigkeit betrifft, so ist die Genauigkeit der mit G32 gefrästen Gewindeform relativ hoch. Allerdings kann es beim Fräsen von Gewinden mit großer Steigung aufgrund der relativ großen Schnitttiefe zu einem schnelleren Verschleiß der Schneidkante kommen, was wiederum zu Abweichungen beim mittleren Durchmesser des Gewindes führen kann; Die Genauigkeit der mit G76 bearbeiteten Gewindeflächen ist vergleichsweise geringer, was jedoch in Fällen, in denen keine besonders hohen Anforderungen an die Gewindegenauigkeit gestellt werden, von Vorteil ist. Bei der Bearbeitung von Gewinden mit hoher Präzision kann zunächst mit G76 eine Grobbearbeitung durchgeführt und anschließend mit G32 eine Feinbearbeitung vorgenommen werden.
5. Zur Beschreibung der Verteilung der Schnitttiefe bei der Programmierung: Bei der G32-Programmierung erfolgt die Verteilung der Schnitttiefe in der Regel anhand eines konstanten Werts, während bei der G76-Programmierung die Schnitttiefe in der Regel degressiv verläuft und von der Steuerung auf der Grundlage von Berechnungen festgelegt wird.
6. Der anwendbare Gewindesteigungsbereich umfasst G32, das für die Bearbeitung von Gewinden mit kleiner Steigung geeignet ist, d. h. in Fällen, in denen die Steigung p im Allgemeinen kleiner oder gleich 2,5 ist; sowie G76, das für die Bearbeitung von Gewinden mit großer Steigung geeignet ist, d. h. in Fällen, in denen die Steigung p im Allgemeinen größer oder gleich 2,5 ist.
7. Was die Bearbeitungseffizienz angeht, zeichnet sich G76 dadurch aus, dass es den Programmieraufwand reduziert und somit eine relativ hohe Bearbeitungseffizienz ermöglicht, während G32 aufgrund der relativ aufwendigen Programmierung zu einer relativ geringen Bearbeitungseffizienz führt.
Was das Befehlsformat betrifft, sieht es bei G32 wie folgt aus: G32 X(U)__ sowie Z(W)__ und F__, wobei X(U) und Z(W) die Koordinaten des Gewindeendpunkts darstellen und F die Gewindesteigung ist; Das Befehlsformat von G76 hingegen muss mithilfe von zwei Befehlen definiert werden und sieht wie folgt aus: G76 P(m)(r)(a) sowie Q__ und R__; G76 hat zudem folgende konkrete Form: G76 X(U) Z(W) R(i) P(k) Q(Δd) F(L), wobei m die Anzahl der Wiederholungen beim Feindrehen, r den Wert der Fase am Gewindeende und a den Werkzeugwinkel bezeichnet; Q die minimale Zerspanungstiefe, R die Feinbearbeitungszugabe, X(U) und Z(W) die Koordinaten des Gewindeendpunkts, i die Gewindekonizität, k die Gewindehöhe, Δd die erste Zerspanungstiefe und L die Gewindesteigung. In diesen beiden Befehlen sollten die Werte hinter den Adressen Q, R sowie P in einer Form dargestellt werden, die keine Dezimalstellen enthält.
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