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Allgemeine Grundsätze des Schweißens
2. Es sollte dafür gesorgt werden, dassRumpfkonstruktionDie Bauteile oder Segmente müssen während der Montage ihre Maßgenauigkeit beibehalten und gleichmäßige Montageabstände aufweisen. An Bauteilen oder Segmenten, die nicht den Zeichnungen, Normen und technischen Anforderungen entsprechen, dürfen keine Schweißarbeiten durchgeführt werden.
3. Bei Schweißarbeiten an einer Schiffskörperstruktur sollte im Allgemeinen in der Reihenfolge von der Mitte nach links und rechts sowie von vorne nach hinten vorgegangen werden. Bei symmetrischen Strukturen sollten jeweils zwei Schweißer gleichzeitig symmetrische Schweißarbeiten durchführen.
4. Bei der Durchführung von Schweißarbeiten an einer Schweißnaht ist je nach Lage der Schweißnaht innerhalb der Schiffskonstruktion entweder von dem Ende, das näher an der Mitte der Konstruktion liegt, in Richtung des Randes der Konstruktion zu schweißen, oder von der Mitte der Schweißnaht aus zu beiden Enden hin.
5. Beim manuellen Schweißen längerer Schweißnähte – deren Länge mehr als 1 m beträgt – muss die Schweißlänge beim CO₂-Schweißen mehr als 2 m betragen. In diesem Fall sollte das segmentweise Rückwärtsschweißen, das mittig segmentweise Rückwärtsschweißen oder das Sprungsschweißen angewendet werden, wie in Abbildung 1 dargestellt. Beim vertikalen Abwärtsschweißen ist die Durchgangsschweißung anzuwenden.

Abb. 1: Das Rücklötverfahren und das SprunglötverfahrenSchweißreihenfolge
1. Beim Schweißen von sechs Lagen muss die Schweißrichtung jeder einzelnen Schweißnaht einheitlich sein, während die Schweißrichtung zwischen den einzelnen Lagen entgegengesetzt sein kann. Die Schweißnähte müssen versetzt zueinander verlaufen, wobei der Versatzabstand mindestens 30 Millimeter betragen muss.
SchiffbauSchweißreihenfolge in den einzelnen Phasen
1. Plattenzuschnitt
Beim Aneinanderreihen der Schweißplatten kann je nach Anordnung der Fugen entweder gemäß Abbildung 2(a), gemäß Abbildung 2(b), gemäß Abbildung 2(c) oder gemäß Abbildung 2(d) vorgegangen werden.
Abb. 2: Reihenfolge beim Verschweißen der Platten
2. Rumpfkomponenten
Im Inneren des Schiffsrumpfs müssen die Schweißreihenfolge der Spanten, die Schweißreihenfolge der Rippen sowie die Schweißreihenfolge von Rahmen und Platten den folgenden Anforderungen entsprechen:
a) Wenn in einer Konstruktion sowohl Stumpfnähte als auch Kehlnähte vorhanden sind, sollten zunächst die Stumpfnähte geschweißt werden, bevor die Kehlnähte geschweißt werden. Die genaue Reihenfolge ist in den Abschnitten (a) und (b) von Abbildung 3 dargestellt.
b) Wenn in einer Konstruktion sowohl senkrechte Ecknähte als auch waagerechte Ecknähte vorhanden sind, müssen zuerst die senkrechten Ecknähte geschweißt werden, bevor die waagerechten Ecknähte geschweißt werden. Die genaue Reihenfolge ist in Abbildung 3(c) dargestellt.

Abbildung 3: Reihenfolge beim Schweißen der inneren Bauteile
3. Flächenteile (Segmente)
3.1 Wenn an Bauteilen Stumpfschweißnähte erforderlich sind, sollten diese vorab ausgeführt werden.
3. Die Reihenfolge, in der die Ecknähte zwischen den Platten und den zahlreichen Bauteilen unterschiedlicher Konstruktion miteinander verschweißt werden, wird in den Abbildungen 4(a) und (b) beispielhaft dargestellt. In diesen Beispielen eignet sich Abbildung 4(a) für Konstruktionen mit symmetrischen Eigenschaften.
3.3: Befindet sich das Ende der Kehlnaht an der Verbindungsstelle zweier Abschnitte, so ist an dieser Stelle eine Länge von etwa 200 mm freizuhalten, wobei vorläufig nicht geschweißt wird, sondern erst beim Zusammenfügen der Segmente, wie in Abbildung 4(c) dargestellt.

Abbildung 4: Schweißreihenfolge bei Kehlnähten
4. Erstellung dreidimensionaler Segmente
4.1 Typische Abfolge
a) Gemäß den Anforderungen in Anhang 3 müssen im Rahmen des Fertigungsprozesses der Flachbaugruppen die Ecknahtschweißungen zwischen Deck, Außenboden und Längsspanten vorab ausgeführt werden.
b) Zunächst werden die Längsträger, die Rippenbleche und die inneren Bodenbleche als flache Baugruppe vorpositioniert und verschweißt. Anschließend erfolgt das Schweißen in der in Abbildung 5(a) dargestellten Reihenfolge durch zwei Schweißer, wobei symmetrisch geschweißt werden muss. Im Bereich 1 (1) – 2(2) – 3(3) – 4(4)… werden in diesen Bereichen die senkrechten Kehlnähte zwischen Längsträgern, Längsrippen und Rippenplatten ausgeführt.
c) Nach Fertigstellung der oben genannten Stehnaht sind die Längsnahtverbindungen 1(1) – 2(2) – 3(3) – 4(4) … Flachnahtverbindungen zwischen den Längsträgern, den Rippenblechen und dem Bodenblech in diesem Bereich; allerdings ist an den Enden der Kehlnähte an den Zusammenfügungskanten der Segmente eine Länge von 200 mm freizulassen, die vorerst nicht verschweißt wird, sondern erst beim Zusammenfügen auf der Helling verschweißt wird, wie in Abbildung 4(c) dargestellt.
d) Bei der Montage der Außenbodenplatte sind nach dem Heftschweißen an den Kimmplatten als Nächstes die symmetrischen Schweißnähte zwischen der Außenplatte und den Kimmplatten zu schweißen.
e) Nach dem Absteigen in Abschnitte und dem anschließenden Zusammenfügen sind die Flachnahtverbindungen zwischen den Längsträgern und den Rippen sowie zwischen den Rippen und den Außenblechen zu verschweißen, wobei die Reihenfolge der in (c) beschriebenen entspricht.

Abbildung 5: Reihenfolge beim Schweißen von segmentierten Kehlnähten
4.2 Durchgangsstelle
Wie in Abbildung 6(a) dargestellt, erfolgt das Schweißen in der folgenden Reihenfolge:
① Die Stumpfnaht zwischen den Schweißausgleichsplatten;
② Die Ecknaht zwischen dem Schweißzusatzwerkstoff und der Ausbesserungsplatte;
③ Schweißen der Ecknähte zwischen der Ausbesserungsplatte, der Verstärkungsplatte und der Bodenplatte.
Bei den Punkten ② und ③ sollte zunächst die in der Zeichnung sichtbare Seite gelötet werden.
Wie in Abbildung 6(b) dargestellt, wird zunächst die sichtbare Seite der Abbildung gelötet; beide Seiten werden in der folgenden Reihenfolge gelötet:
① Ecknaht zwischen Schweißprofilen und Rippenblechen;
② Die Ecknaht zwischen dem Schweißzusatzwerkstoff und der Ausbesserungsplatte;
③ Die Ecknaht zwischen der Schweißausgleichsplatte und der Rippenplatte.

Abbildung 6: Schweißreihenfolge der Durchsteckteile
5. Großes Zusammenfügen der Schiffbauplattform
5.1 Grundsätzliche Schweißreihenfolge
Während der großen Zusammenfühungsarbeiten auf der Helling gilt für die einzelnen Hauptsegmente folgende grundsätzliche Schweißreihenfolge: Man beginnt zunächst am Referenzsegment und arbeitet sich nacheinander in beide Richtungen – zum Bug und zum Heck – vor. In dem in Abbildung 7 dargestellten Beispiel entsprechen die Nummern 1, 2, 3, …, 12 der grundsätzlichen Reihenfolge des Zusammenfügens; ein Überschreiten dieser Reihenfolge ist unter keinen Umständen zulässig.
Nach dem Einheben der Segmente auf die Helling sollten diese so schnell wie möglich verschweißt werden; es darf nicht nur das Einheben erfolgen, ohne dass anschließend geschweißt wird.
Abb. 7: Reihenfolge beim Verschweißen der Rumpfhälften
5.2 Längsfuge
Die Sektionen des Bodens werden in der in Abbildung 8 dargestellten Reihenfolge von a nach b mit den Sektionen der Querwände verschweißt, anschließend mit den Sektionen der Seitenwände und schließlich mit den Sektionen des Decks und anderen Teilen, wodurch ein ringförmiger Gesamtschnitt entsteht.
5.3 Querfuge
Befolgen Sie die Reihenfolge in Abbildung 8 von ① nach ②, dann von ② nach ③ und anschließend von ③ nach ④, um die Verbindungsschweißnähte zwischen benachbarten Abschnitten herzustellen. Die einzelnen Querverbindungsnähte sollten jedoch erst geschweißt werden, nachdem die sie kreuzenden Längsverbindungsnähte fertiggestellt sind.

Abb. 8: Typische Reihenfolge beim Zusammenfügen und Schweißen
5.4 Verbindungsstellen der Bauteile
Wie in Abbildung 9 dargestellt, lautet die Schweißreihenfolge wie folgt:
① Stoßverbindung der Platten;
② Verbindung der Bauteile;
③ Ecknaht zwischen Bauteil und Platte.

Abbildung 9: Schweißreihenfolge für die Stoßnaht
6. Prozessbohrung
Die Schweißreihenfolge für die verschiedenen Prozessbohrungen ist in Abbildung 10 dargestellt. Die Zahl 3 auf der linken Seite der ersten Abbildung im Original wurde auf dieser Plattform in eine 1 geändert.

Abbildung 10: Reihenfolge beim Schweißen der Prozessbohrungen















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